Wenn ihr eine passende Traurednerin finden möchtet, schaut ihr wahrscheinlich zuerst auf Stil, Stimme, Erfahrung, Verfügbarkeit und natürlich darauf, ob euch die bisherigen Trauungen und Auftritte gefallen.

Das alles ist wichtig. Aber eine wirklich persönliche freie Trauung entsteht nicht allein dadurch, dass jemand schöne Worte schreiben kann. Sie entsteht im Zusammenspiel zwischen euch und dem Menschen, dem ihr eure Geschichte anvertraut.

Denn auch die beste Traurednerin kann keine persönliche Rede schreiben, wenn sie euch nicht wirklich kennenlernt. Gleichzeitig müsst ihr eure Geschichte nicht selbst in die perfekten Worte bringen. Genau dafür ist eure Traurednerin da.

Ihr bringt eure Erinnerungen, eure Eigenheiten, eure Menschen, eure großen Momente und die kleinen Geschichten mit. Eine gute Traurednerin hört zu, stellt die richtigen Fragen, erkennt Zusammenhänge und entwickelt daraus eine Zeremonie, die sich nach euch anfühlt.

Eine berührende Trauung entsteht nicht allein durch eine emotionale Rede. Sie entsteht dort, wo Vertrauen, Persönlichkeit und die richtigen Worte zusammenkommen.

01 Ihr habt nicht das Gefühl, euch präsentieren zu müssen

Ein Kennenlerngespräch ist kein Bewerbungsgespräch. Ihr müsst keine besonders romantische Kennenlerngeschichte mitbringen, keine außergewöhnlichen Hobbys haben und auch nicht schon wissen, wie eure freie Trauung einmal aussehen soll.

Viel wichtiger ist, dass ihr ziemlich schnell merkt: Hier können wir einfach wir selbst sein.

Vielleicht seid ihr laut und albern. Vielleicht eher ruhig. Vielleicht erzählt einer von euch sofort die halbe Beziehungsgeschichte und der andere braucht ein bisschen länger. All das darf sein.

02 Sie interessiert sich für mehr als Daten und Stationen

Wann habt ihr euch kennengelernt? Wann seid ihr zusammengezogen? Wann kam der Antrag? Diese Informationen gehören natürlich zu eurer Geschichte. Aber sie erzählen noch lange nicht, wer ihr miteinander seid.

Spannend wird es meistens an ganz anderen Stellen. Welche Situation bringt euch Jahre später noch zum Lachen? Was bewundert ihr aneinander? Worüber könnt ihr euch herrlich aufregen? Welche Menschen haben euch geprägt? Welche kleinen Rituale gehören selbstverständlich zu eurem Alltag?

Genau dort beginnt aus meiner Sicht eine persönliche Traurede.

03 Ihr könnt miteinander lachen

Eine freie Trauung darf emotional sein. Aber emotional bedeutet für mich nicht, dass 40 Minuten lang möglichst viele Tränen fließen müssen.

Liebe besteht schließlich auch aus absurden Situationen, kleinen Macken, gemeinsamen Insidergeschichten und Momenten, über die vielleicht nur ihr und eure engsten Menschen wirklich lachen könnt.

Wenn ihr schon beim Kennenlernen miteinander lachen könnt, ist das ein ziemlich gutes Zeichen. Denn genau diese Leichtigkeit darf später auch in eurer Trauung ihren Platz bekommen.

04 Ihr könnt ihr auch die leisen Geschichten erzählen

Zu einer Beziehung gehören nicht nur die Geschichten, die man bei einem Glas Sekt gerne in großer Runde erzählt. Manchmal geht es auch um Familie, Verluste, schwierige Zeiten, Unsicherheiten oder Menschen, die am Hochzeitstag fehlen werden.

Ihr solltet das Gefühl haben, dass solche Themen Raum bekommen dürfen, ohne dass daraus automatisch ein dramatischer Teil eurer Traurede wird.

Manchmal hilft mir eine Geschichte einfach dabei, euch besser zu verstehen. Mehr muss daraus gar nicht werden.

05 Sie weiß, was besser zwischen euch bleibt

Vertrauen bedeutet für mich auch, unterscheiden zu können: Was gehört in die Traurede und was gehört ausschließlich in unser Gespräch?

Nicht jede lustige Geschichte ist vor 80 Gästen noch lustig. Nicht jede persönliche Erinnerung soll öffentlich werden. Und nur weil ihr mir etwas erzählt, bedeutet das nicht, dass ihr es später vor euren Familien und Freunden wiederhört.

Eine persönliche Rede braucht Nähe. Aber genauso braucht sie Fingerspitzengefühl.

Persönlich bedeutet nicht, möglichst viel Privates zu erzählen. Persönlich bedeutet, die richtigen Geschichten auszuwählen.

06 Eure Traurede klingt nicht wie eine Vorlage

Es gibt wunderschöne Sätze über Liebe. Aber wenn dieselben Sätze genauso gut bei fünf anderen Paaren funktionieren würden, erzählen sie noch nichts über euch.

Eine persönliche Traurede darf deshalb Ecken haben. Sie darf kleine Details enthalten, die nur eure Gäste verstehen. Sie darf elegant sein und trotzdem einen Satz enthalten, bei dem eure Trauzeugen sofort anfangen zu lachen.

Entscheidend ist nicht, ob eine Rede möglichst poetisch klingt. Entscheidend ist, ob ihr euch darin wiedererkennt.

07 Emotion und Leichtigkeit dürfen nebeneinander existieren

Die schönsten Trauungen sind für mich selten ausschließlich romantisch oder ausschließlich lustig. Sie bewegen sich zwischen beidem.

Ein Moment darf euch gerade noch zum Lachen bringen und wenige Minuten später kann es ganz still werden. Genau dieser Wechsel macht eine Zeremonie lebendig.

Dafür braucht eine Rede einen Spannungsbogen. Nicht jede Anekdote muss erzählt werden und nicht jeder emotionale Moment muss noch emotionaler gemacht werden. Manchmal entsteht Tiefe gerade dadurch, dass ein Gedanke den Raum bekommt, den er braucht.

08 Eure Gäste fühlen sich nicht wie Zuschauer

Natürlich geht es bei eurer freien Trauung in erster Linie um euch. Trotzdem sitzen dort Menschen, die einen Teil eurer Geschichte kennen, euch begleitet haben und häufig schon ziemlich genau wissen, wann eine Geschichte typisch für euch ist.

Ich liebe diese Momente, in denen irgendwo in den Reihen bereits gelacht wird, bevor ein Satz überhaupt zu Ende gesprochen ist. Oder wenn man an den Reaktionen der Gäste merkt, dass gerade etwas erzählt wird, das euch wirklich beschreibt.

Eine gute Traurede spricht deshalb nicht über ein Paar, als würde niemand im Raum die beiden kennen. Sie nimmt die Menschen mit, ohne ihnen die Hauptrolle zu geben.

09 Ihr erkennt euch selbst in eurer Trauung wieder

Vielleicht ist das am Ende der wichtigste Punkt überhaupt.

Eure freie Trauung muss keinem bestimmten Bild entsprechen. Ihr braucht kein Ritual, nur weil es bei freien Trauungen häufig eines gibt. Ihr müsst keine persönlichen Eheversprechen sprechen, wenn sich das für euch nicht richtig anfühlt. Und eure Geschichte muss nicht größer erzählt werden, als sie ist.

Wenn ihr euch genauer anschauen möchtet, wie ich freie Trauungen gemeinsam mit meinen Paaren entwickle, findet ihr dort mehr über den Ablauf und meine Begleitung.

Am Ende sollte eure Zeremonie vor allem eines auslösen: Ja. Genau das sind wir.

10 Ihr habt das Gefühl, am Hochzeitstag einfach loslassen zu können

Sympathie ist wichtig. Aber spätestens am Hochzeitstag kommt noch etwas anderes dazu: Vertrauen.

Ihr solltet nicht darüber nachdenken müssen, ob eure Traurednerin rechtzeitig da ist, ob die Technik funktioniert, ob alle Beteiligten wissen, wann sie an der Reihe sind oder was passiert, wenn sich kurzfristig etwas verändert.

Im besten Fall habt ihr all diese Fragen vorher gemeinsam geklärt. Dann dürft ihr an diesem Tag einfach ankommen.

Und wenn ihr vorne steht, sollte eure Aufmerksamkeit nicht bei einem Ablaufplan sein. Sondern bei dem Menschen neben euch.

UND MANCHMAL IST ES EINFACH ALLES DAVON

Lachen, berührt sein und irgendwann einfach loslassen.

Eine freie Trauung besteht selten nur aus einem Gefühl. Es darf herzlich gelacht werden, manchmal werden plötzlich Taschentücher gebraucht und wenige Minuten später ist die Stimmung wieder ganz leicht.

Genau diese Mischung liebe ich. Denn eine persönliche Trauung muss nicht von Anfang bis Ende feierlich oder emotional sein. Sie darf sich verändern, überraschen und genauso vielseitig sein wie die Menschen, um die es an diesem Tag geht.

Und für mich gehört zu dieser Verbindung noch etwas anderes. Die Begleitung beginnt nicht erst in dem Moment, in dem ich vorne stehe und eure Traurede halte. Während der Vorbereitung entstehen Fragen, Ideen verändern sich und manchmal braucht es einfach kurz jemanden, der zuhört oder eine ehrliche Einschätzung gibt.

Wenn ihr viele Fragen habt, dann habt ihr eben viele Fragen. Ihr müsst sie nicht sammeln, bis unser nächster Termin im Kalender steht. Ihr dürft euch bei mir melden. Mir ist wichtiger, dass ihr euch während der Vorbereitung gut begleitet fühlt, als jede kleine Nachricht einer bestimmten gebuchten Leistung zuzuordnen.

Und auch am Hochzeitstag endet meine Begleitung für mich nicht sekundengenau mit dem letzten Satz der Zeremonie. Wenn ich an irgendeiner Stelle unterstützen kann, damit etwas leichter wird oder einfach rund läuft, dann mache ich das gerne.

Vielleicht ist genau das mein Verständnis von persönlicher Begleitung: an den richtigen Stellen lieber ein bisschen mehr geben, damit ihr euch von allen Seiten gerne an diesen Tag erinnert.

Am Ende soll nicht nur eine schöne Traurede bleiben, sondern das Gefühl, während dieser besonderen Zeit wirklich gut begleitet worden zu sein.

Wie findet ihr nun die passende Traurednerin?

Schaut euch Websites an. Hört euch an, wie jemand über Hochzeiten spricht. Lest Texte und Bewertungen. Schaut, ob euch die Haltung hinter den schönen Bildern gefällt.

Und dann: Lernt euch kennen.

Denn ob die Chemie stimmt, lässt sich nur begrenzt über eine Website herausfinden. Ein persönliches Gespräch zeigt meistens ziemlich schnell, ob ihr euch vorstellen könnt, diesem Menschen eure Geschichte anzuvertrauen.

Ihr müsst danach nicht denken: „Das war die perfekte Traurednerin.“

Vielleicht reicht ein viel einfacherer Gedanke: Mit ihr können wir uns das vorstellen.

LERNT MICH EINFACH KENNEN

Und dann schauen wir, ob es zwischen uns passt.

Erzählt mir, wann und wo ihr heiratet und was ihr euch für eure freie Trauung wünscht. In einem ersten unverbindlichen Gespräch lernen wir uns ganz entspannt kennen.

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